OpenStreetMap: Wieso, weshalb, warum?

Mittwoch, 15 Oktober 2008 22:00 - Geschrieben von Martin Garbe

Wenn man Google Maps mit Wikipedia vereint, dann kommt OpenStreetMap (kurz OSM) heraus. Kurz gesagt stellt OpenStreetMap Kartenmaterial zur Verfügung, wie Google Maps und co, jedoch können diese Karten frei erstellt und geändert werden, wie bei Wikipedia.

Damit sind wir gleich beim www (wieso, weshalb, warum)? Letztendlich kann man fast alle Argumente für die Wikipedia auch auf OpenStreetMap anwenden. Hier ein paar Vorteile von OpenStreetMap zusammengefasst:

  • Die Karten sind frei. Es ist kein Copyright auf dem Material. Im Gegensatz zu Google Maps darf man einen Kartenausschnitt beliebig verwenden.
  • Die Karten sind flexibel. Wenn z.B. eine neue Straße gebaut wird, taucht diese erst Monate, meist aber Jahre später in Google Maps auf. In OpenStreetMap bedeutet das Einfügen nur ein paar Klicks.
  • Mehr Details. In OSM können neben den Hauptstraßen auch Radwege, Fußgängerzonen, Einkaufsmöglichkeiten, Kneipen und fast alles andere Denkbare eingezeichnet werden.
  • OpenStreetMap ist ein Mit-mach-Sport. Die Leute, die mit GPS Geräten durch die Gegend laufen und Straßenzüge ausmessen, werden auch als Mapper bezeichnet. Neue Sachen einzuzeichnen oder bestehendes zu erweitern macht Spaß. Es ist eine Art Sport geworden.

Was gibts denn für Nachteile:

  • In Großstädten sind die Karten bereits sehr detailiert. Meist sind sie sogar genauer und aktueller als Google Maps und co. Jedoch fehlt es an Kartenmaterial noch in den ländlichen Gegenden.
  • Geschwindigkeit: Da hinter diesem Projekt kein Milliardenunternehmen steht und eine beinahe beliebig große Serverfarm bauen kann, muss man einen kleinen Abstrich bei den Zugriffszeiten auf Webseiten mit OSM Karten machen. Dies ist manchmal der Fall aber nicht immer.
  • Da jeder alles ändern kann, ist es möglich auch Dinge zu manipulieren. Bisher gibt es noch keine richtigen Mechanismen die vor Missbrauch oder “Zerstörung” schützen. Hier muss noch einiges getan werden.

Die ständig wachsende Zahl an Mappern und Nutzern lassen OSM langsam auch in den Medien erscheinen. Ich bin davon begeistert und kann es nur weiter empfehlen. Als kleine Anekdote noch folgendes: Vor einigen Monaten habe ich in Rostock einen Briekasten in meiner Nähe gesucht. Diese konnte ich doch tatsächlich mit OpenStreetMap ausfindig machen :)

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iPhone-App und iPhone optimierte Webseite kombinieren

Freitag, 10 Oktober 2008 21:39 - Geschrieben von René Lindhorst

I think sites that are serious about cultivating iPhone users as their customers should strive for a three-tiered approach in the future:

  1. a minimal iPhone-friendly website that presents your site’s highest value content, and links to access your full website and your iPhone app from the App Store,
  2. a traditional website, and
  3. an iPhone app in the App Store.

[Build an iPhone Web App and an App Store App - Inside iPhone Blog]

Ich halte diesen Ansatz für wirklich sinnvoll, zumal man die für das iPhone optimierte Webseite auch als Übergangslösung nutzen kann, bis man das native iPhone-App fertig hat.

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Site-Specific-Browser für das iPhone via Meta-Tag

Sonntag, 5 Oktober 2008 21:05 - Geschrieben von René Lindhorst

Sehr interessant, es gibt ein spezielles Meta-Tag mit dem man Webseiten im Vollbildmodus auf dem iPhone (ab OS 2.1) nutzen kann. Sowohl die Adressleiste als auch die Bedienelemente am unteren Bildschirmrand werden dabei ausgeblendet. Auf diese Weise lassen sich Site-Specific-Browser (SSB) für das iPhone erzeugen:

If you include this meta tag in your iPhone-optimized web app:

<meta name=”apple-mobile-web-app-capable” content=”yes” />

Then, if you use the Add to Home Screen feature, it will launch as its own standalone app, with no Safari browser chrome. It’s a way to make site-specific browsers for the iPhone. They run as their own processes, outside MobileSafari.

[Daring Fireball: Meta Tag Allows Full-Screen iPhone Web Apps]

Screenshots und weitere Details gibt es bei AppleInsider und natürlich in Apples Dokumentation Safari Web Content Guide for iPhone OS unter dem “Punkt Hiding Safari User Interface Components” (Seite 74).

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